Es begann mit dem Geruch frisch gehobelter Späne. Die Familie entschied sich für Holzfaser, Lehmputz und Massivholz, weil Haptik und Raumklima überzeugen. Der Lehm reguliert Feuchte, verbessert Akustik und schafft Ruheinseln, während Holzfaser im Sommerverhalten glänzt. Mit einer lokalen Schreinerei entstanden Lösungen, die schön altern, schraubbar bleiben und später unkompliziert erneuert werden können.
Statt kleben, wo Schrauben reichen, und statt schäumen, wo Dichtbänder genügen: Die Familie plante Schichten so, dass Austausch ohne Zerstörung möglich ist. Materialpässe, Fotos der Wandaufbauten und eine kleine Hausakte machen Entscheidungen transparent. Dieser Ansatz spart bei künftigen Anpassungen Zeit, Geld und Nerven, weil klar ist, wie die Konstruktion atmet, trägt und wieder geöffnet werden kann.
Die Auswahl fiel auf Betriebe aus der Region, die bereit waren, Neues zu lernen und Bestehendes kritisch zu prüfen. Gemeinsame Begehungen, Probeflächen und ehrliche Kalkulationen schufen Vertrauen. Das Ergebnis ist sichtbar in sauberen Anschlüssen, sorgfältigen Luftdichtheitsdetails und termintreuen Abläufen. Kurze Lieferketten reduzierten Emissionen, Missverständnisse und Stress – und stärkten das Gefühl, gemeinsam Verantwortung zu tragen.
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